Let It Be de The Beatles

Álbum

Let It Be

The Beatles

Reproducir en Napster
Lanzamiento:
Disquera: Emi Catalogue
Das eigentliche Konzept für “Let It Be” war äußerst ambitioniert. Geplant war, eine ganze Reihe neuer Songs für eine TV-Dokumentation zu schreiben und zu proben – in weniger als einem Monat.

Die Proben begannen am 2. Januar 1969 in den Twickenham Film Studios mitsamt eines Filmteams, das diese Momente einfangen sollte. Die teils stressigen Umstände sorgten dafür, dass George Harrison die Aufnahmen am 10. Januar schließlich verließ. Er stimmte einer Rückkehr nur unter zwei Bedingungen zu: Die Proben sollten fortan nicht mehr in der unterkühlten Umgebung von Twickenham stattfinden, sondern in dem kleinen Kellerstudio im Apple-Bürogebäude der Beatles in London. Und die Band sollte das Konzert nicht live im Fernsehen spielen.

Im Apple Building kehrte die Band zurück zu ihrer ursprünglichen Idee, die Songs live und ganz ohne die Studioeffekte, verfremdeten Instrumente und Vocal-Experimente der vorangegangenen Alben einzuspielen. Der neue Plan bestand darin, die Band dabei zu filmen, wie sie ein Album in ähnlicher Weise aufnimmt wie seinerzeit das erste in den Abbey Road Studios. Mit ihrem alten Freund Billy Preston an den Keyboards entstand die Hälfte der Songs auf „Let It Be“ in gerade einmal zwei Tagen. Am 30. Januar strotzten die Beatles dem Winterwetter und spielten ein spontanes Konzert zur Mittagszeit auf dem Dach des Apple Buildings, um so dem Film noch ein dramatisches Element hinzuzufügen. Die Openair-Versionen von „Dig A Pony“, „I’ve Got A Feeling“ und „One After 909“ sind auf „Let It Be“ zu hören. Am folgenden Tag zeichneten die Kameras dann das auf, was als „Apple Studio Performance“ bekannt ist. Es wurden drei Songs aufgenommen, die nicht zu dem spontanen Konzert gepasst hätten: „Let It Be“, „The Log And Winding Road“ und „Two Of Us“. Eine Studioversion von „Get Back“, aufgenommen ein paar Tage früher, erschien im April 1969 als Single und schaffte es auf Platz 1 der Charts. Bis auf deren B-Seite „Don’t Let Me Down“ erschien alles aus diesen Sessions erst im Jahr 1970.

Als die Dokumentation fast fertig war, durfte Phil Spector die Aufnahmen zu einem Soundtrack-Album umarbeiten. Die Regel des Verzichts auf Overdubs unbeachtend, fügte er orchestrale Arrangements zu drei Songs hinzu, darunter das von 1968 stammende „Across The Universe“. Spectors Freiheit in Sachen Editieren, Kombinieren und Neuarrangieren – ohne die Meinung von Paul McCartney dafür einholen zu müssen –, macht deutlich, wie zerrüttet die Band zu diesem Zeitpunkt bereits war. Als „Let It Be“ schließlich im Mai 1970 erschien, hatten sich die Beatles bereits endgültig getrennt. Der Traum war vorbei.

Acerca de este álbum

Canciones

Acerca de este álbum

Disponible en iOS, Android, Windows y Web

Música ilimitada en cualquier lugar. Millones de canciones y todos los géneros.

Disponible en iOS, Android, Windows y Web