Revolver de The Beatles

Álbum

Revolver

The Beatles

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Lanzamiento:
Disquera: Emi Catalogue
Im Jahr 1966 befanden sich die Beatles auf dem Höhepunkt ihrer bis dahin sechs Jahre währenden Karriere. Ihr vorheriges sechstes Album „Rubber Soul“ stellte eine Art Wendepunkt in Bezug auf die Studioarbeit dar. Fortan konzentrierte sich die Band darauf, Musik mit einem recht revolutionären Ansatz zu produzieren und kehrte am 6. April 1966 in die Abbey Road Studios zurück. Das Endergebnis von 300 Stunden in den legendären Räumen trägt den Titel „Revolver“ und ist ein gewaltiges künstlerisches Werk.

Die von Lennon und McCartney geschriebenen Songs bieten eine außerordentliche Vielzahl verschiedener Stimmungen und reichen vom gut gelaunten „Good Day Sunshine“ bis hin zur beängstigenden Paranoia von „She Said She Said“. Auch die zwei Balladen auf „Revolver“ behandeln ganz gegensätzliche Emotionen. Während „Here, There and Everywhere“ voller Freude steckt, mit einem ordentlichen Arrangement untermalt von außergewöhnlichen Harmonien, entfaltet die melancholische Erzählung „For No One“ eine völlig neue Instrumentierung mit Klavierchord und Hornsolo. “Revolver“ beinhaltet die bis dahin meisten Songs aus George Harrisons Feder. Sein bissiges „Taxman“ eröffnet das Album, und „Love You To“ reflektiert Harrisons wachsende Faszination für indische Musik. „I Want To Tell You“ ist zwar ein konventioneller Rocksong, allerdings mit einem sehr unkonventionellen Text.

Schon während der ersten Aufnahmesessions entstand „Tomorrow Never Knows“. Der Song führte einige neue Songideen ein, die auf „Revolver“ Platz fanden, darunter innovative Techniken, die Drums aufzunehmen, einen prominenteren Bass-Sound, E-Gitarren-Tracks rückwärts von Band abgespielt und spezielle Vocal-Sounds. Bei anderen Musikern hätten solche Versuche sicher albern gewirkt und vielleicht sogar altmodisch. Doch The Beatles und George Martin bewiesen beim Experimentieren immer einen besonderen Geschmack, der dafür sorgte, dass die ungewöhnlichen Sounds die Songs perfekt ergänzten. Die selbstgemachten Tape-Loops auf „Tomorrow Never Knows“ kreieren eine ätherische Atmosphäre, die zum Spirit des Songs passt. Und die rückwärts gespielte E-Gitarre auf „I’m Only Sleeping“ ist von einnehmender Statur, die die verträumten Lyrics und die im positiven Sinne träge Performance unterstreicht.

Eine Auswahl an Effekten auf „Yellow Submarine“ verstärken den kindlichen Spaß des Stücks. Wie kein anderer Song des Albums, und überhaupt irgendein Song der Beatles bis zu diesem Zeitpunkt, ist „Eleanor Rigby“ ein feierliches Meisterwerk. Mit weit weniger elektronischer Manipulationen bedacht, denn hier war die Idee, den Gesang allein von Streichern – vier Violinen, eine Bratsche und zwei Cellos – begleiten zu lassen, was es besonders und radikal klingen lässt. Es waren spannende Zeiten.

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